Ich bin Gianni Conte. In Warstein stelle ich mit Saporum Dips her – Knoblauch, Chili, Tomate-Basilikum, Kurkuma-Dill, im 200-Gramm-Becher, von Hand abgefüllt, gekühlt ausgeliefert. Meine Kunden sind selbstständige REWE- und EDEKA-Kaufleute, HIT-Märkte und Großhändler. Meine Familie führt in Soest das Café am Dom und das Restaurant il Conte.
Als Saporum anfing, hatte ich Zettel, Excel und ein Telefon. Jede Bestellung abgetippt, jeder Lieferschein von Hand, jede Rechnung einzeln. Als die Lebensmittelkontrolle wissen wollte, welche Charge in welchem Markt steht, habe ich einen Abend gesucht. Die Software, die das kann, war für Konzerne gemacht und gepreist – nicht für einen Betrieb mit einer Küche und einem Kühlwagen.
Also habe ich sie gebaut. Erst das ERP für Saporum: Rezeptur, Charge, MHD, Lieferschein, Rechnung. Dann NewShelf, weil ich tagelang nach Märkten gesucht habe, die selbst entscheiden dürfen – und es keine Liste gab. Dann ContePronto, weil im Café am Dom in der Rush Hour das Telefon nicht stillstand, jede Lieferplattform Provision wollte und die Kasse, die Reservierung, der Dienstplan und die Zeiterfassung von vier verschiedenen Anbietern kamen – heute ist das eine Kasse mit TSE, eine Bestell-App und ein System für das Team. Conte Pilot, weil ich keine Zeit für Instagram habe. Conte Finance, weil ich wissen wollte, wann es eng wird, bevor es eng ist. Und Conte Cart, weil ich im Supermarkt an der Schlange stand und dachte: Das Handy in meiner Hand könnte das alles schneller.
Jedes dieser Programme läuft bei mir im Alltag. Wenn heute ein REWE-Markt über seinen Bestell-Link ordert, entsteht der Lieferschein in meinem ERP, die Lagerreservierung läuft, die Rechnung geht als E-Rechnung raus – mit genau der Software, die du hier siehst. Was bei mir hakt, merke ich am selben Tag. Was dir fehlt, verstehe ich, weil es mir auch gefehlt hat.





